Dieser Bericht verdient mehr als eine Überschrift…

Eine langweilige… „Boßelturnier 2011“

Eine nette… „Ich freue mich auf einen schönen Nachmittag mit Harald, Willi und Arno“

Eine kuriose… „Gottfried E. aus H. im S. auf Kneiptour oder als Perlentaucher“

Eine medizinische... "Nesselkur frei Haus"

Eine geographische… „Hier sind wir noch nie gelaufen!“

Eine ehrliche… „Wo liegt die Kugel von den Schützen? – Im Grünen natürlich“

Eine seriöse… „Willi Houben Boßelgott"

 

Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt, zum 1. Höngener Boßelturnier. Das Höngener „Driegeschaar“ hatte sich mit Steuerfrau und Glückbringer pünktlich in der Schützenhalle eingefunden. Mit Bier, Bowlingkugel und Bollerwagen ging es auf große Reise Richtung Feld, Wald und Wiese.

Die ersten Würfe waren getan und die Kugel lief und lief und lief. Den ersten spektakulären Wurf leistete sich Gottfried, er nahm  einen langen Anlauf, holte weit aus und ließ die grüne Bowlingkugel vor seine Füße fallen. Upps, aber auch dieser Wurf zählte und zwei Würfe weiter mußte Ina das erste Mal ins Maisfeld. Aber kein Problem, Ina hatte an diesem Nachmittag mehr als einmal die rote Kugel aus dem Grünen geholt.

Wiederrum war es Gottfried, der diesmal mit einem gekonnten Kurvenwurf die Kugel um die kleine Kapelle am Wald warf.

Erst hinter dem Altenheim (da fällt mir gerade ein Witz ein…) wurde die Sache wieder interessant. De Bääk nahte. Hatte doch jeder Angst, als erster Spieler die Kugel aus dem kühlen Nass zu holen.

Nachdem die rote Kugel unter schallendem Gelächter der Schützen im Graben landete, bewahrheitete sich sofort der Spruch, wer zuletzt lacht, lacht am besten, denn die grüne Kugel rollte und rollte und rollte und verschwand mit einem lauten Blubb im Saeffelbach.

           

Da die Strecke nun parallel zum Saeffelbach verlief sei gesagt, wir haben kein Loch, keine Jauchegrube und keine Stromschnelle ausgelassen. Den Vogel hat jedoch Berthold abgeschossen. Clever wollte er sein und das Ende von Lied war, daß er in de Bääk mußte, um die rote Kugel wiederauszuholen. Er hatte sie mit dem Fuß aus dem Weg räumen wollen und die Kugel rollte und rollte und rollte und Blubb… einmal gratis Kneipen für Berthold. (Wer anderen eine Grube… ihr wißt schon).

Mittlerweile hatte der Regen eingesetzt, aber das hinderte uns nicht daran bis zum bitteren Ende durchzuhalten.

   

Mit ca. 125 Würfen erreichten wir naß, aber nach einem sehr gelungenen Nachmittag das Ziel. Die Platzierung war uns ganz egal, wir hatten unseren Spaß und sind im nächsten Jahr wieder dabei.

Und hier noch einmal der Schlachtruf des Driegeschaar mit Steuerfrau… „Willi Houben Boßelgott“.