Selfkantplakette 2011 in Schalbruch
Mit einem zufriedenen 2. Platz bei der Ausspielung der Selfkantwanderplakette und einem 1. Platz im Aufzug konnten wir in diesem Jahr in Schalbruch abschneiden.
1. Platz Spielmannszug Saeffelen 1921 e.V. 287,00
2. Platz Trommler-, Pfeifer- und Fanfarenkorps Höngen e.V. 283,00
3. Platz Trommler- und Pfeiferkorps Schalbruch e.V. 276,50
4. Platz Spielmannszug Wehr e.V. 274,00
- Trommler- und Pfeiferkorps Selfkantia Süsterseel e.V. 274,00
5. Platz Spielmannszug 1920 Edelweiß Havert e.V. 260,50
6. Platz Trommler- und Pfeiferkorps Hillensberg e.V. 259,00
7. Platz Trommler- und Pfeiferkorps St. Martini Isenbruch e.V. 257,00
So lautet das amtliche Ergebnis bei der diesjährigen Ausspielung der Selfkantplakette.
Nach dem merkwürdigen 6. Platz im Jahr 2010 hatten wir früh beschlossen, mit den Stücken „Road Block“ und „L'Histoire d'une Cathedrale“ bei der diesjährigen Ausspielung anzutreten.
Mit gerade mal zwei Zusatzproben ohne Probentag und ähnlichem Schnick-Schnack fuhren wir gut gelaunt mit Sack und Pack (für unser Instrumentarium brauchen wir mittlerweile einen LKW und keinen Kühlwagen mehr) nach Schalbruch.
Kaum in Schalbruch angekommen, hieß es auch schon „Bitte Aufstellung zum Umzug nehmen“. Dem folgten wir gerne und so marschierten wir mit 48 Mitgliedern durch das regnerische Schalbruch (einmal rauf und einmal runter). Kurz vor dem Vorbeimarsch (mit Paradeschritt versteht sich) öffnete Petrus dann doch die Schleusen und ließ alle Teilnehmer erst einmal nass werden. Der Regenschauer hielt nicht lange an und so konnten wir die Zeit bis zum Aufbau der Instrumente nicht nur im, sondern auch außerhalb des Zeltes verbringen. (ob das wirklich am Bier gelegen hat?)
Als vierter Selfkantverein bzw. achter Verein insgesamt betraten wir in eigener Bestbesetzung die Bühne (die mal wieder für uns zu klein schien). Einen guten Start hatten wir mit dem Fanfarenmarsch „Road Block“ (selbst Passagen, die noch bei der Generalprobe am Morgen kläglich gescheitert waren, saßen). Nachdem die Fanfarenspieler die Bühne verlassen und wir das Instrumentarium für „L'Histoire d'une Cathedrale“ aufgebaut hatten, stand fest, dass die Bühne tatsächlich zu klein war. Nach gefühlten 1,5 Stunden Umbau, nach vorne und zur Seite rücken, hatte jeder seinen Platz und „Fluchtweg“ gesichert. Auch „die Kathedrale“ lief runter wie Öl und selbst Ron meinte hinterher: „Wir hätten sie nicht besser spielen können!“ Puuuuuh, geschafft, jetzt hieß es abwarten. Nach dem Selfkantmarsch, mit gesanglicher Begleitung des Bürgermeisters, und der Korpsführerbesprechung wurde es gegen 19:30 Uhr eng im Zelt. Alles drängte nach drinnen, denn da wurden schon die Ergebnisse des Umzugs und des Wertungsspiels bekanntgegeben.
Wir trauten unseren Ohren nicht und konnten es nicht so recht glauben als es hieß, dass wir im Aufzug den ersten Platz gewonnen und somit alle Vereine hinter uns gelassen hatten. Das ist ein ganz besonderer Erfolg, vor allen Dingen für unsere jungen Mitglieder und die, die erst beim Schützenfest in Straeten 14 Tage vorher das erste Mal mitmarschiert sind (das macht Euch so leicht keiner nach, Klasse).
Bei der Verkündung des Gewinners der Selfkantplakette legt der Bürgermeister immer besonderen Wert auf die Farben der Uniformen und so konnte man beim genauen Hinhören schon vorher erahnen, wer da auf den ersten Plätzen zu finden ist.
Das Ergebnis ist oben zu lesen und wir freuen uns wirklich über den 2. Platz, denn von 6 auf 2, das kann sich sehen lassen. Bis spät in die Nacht wurde in der Kneipe unseres Vertrauens noch das eine oder andere Glas auf den Erfolg getrunken.
Wir gratulieren dem Trommlercorps aus Schalbruch zum 3. Patz, dem Spielmannszug Saeffelen zum Gewinn der Plakette und freuen uns schon jetzt auf die „Show“ im nächsten Jahr in Saeffelen.
Auf geht´s!
